Gronkh ist erster Streamer mit Rundfunklizenz

  • Ahoi ihr lieben!


    Der ein oder andere hat es vielleicht ja letztes Jahr mitbekommen: Diverse große Streamer, darunter Gronkh und Pietsmiet, haben ne Abmahnung bekommen, für ihre 24h Stream Kanäle. Hintergrund ist der, dass sie keine Rundfunklizenz besessen haben, aber aufgrund der 24 Stunden Ausstrahlung ihren Kanälen der Charakter eines Rundfunksenders unterstellt wurde. Angeblich sollen die Kanäle von jemandem angeschwärzt worden sein und es kam die Theorie auf, dass die Rocket Beans dahinter stecken könnten, die wohl ihrerseits (sofern ich das richtig im Kopf habe) besagte Rundfunklizenz besitzen. Zumindest wurde das damals so in den Raum geworfen.


    Nun hat Gronkh es geschafft, eben diese Rundfunklizenz der zuständigen Landesmedienanstalt NRW zu erhalten. Gronkh fällt somit mit seinen Kanälen unter die Gleichen Rechte wie Radio- und Fernsehsender. Das Bemerkenswerte daran ist, dass man diese Lizenz nicht mal eben einfach so bekommt. Es ist an strenge Auflagen geknüpft wie zum Beispiel das Thema Jugendschutz. Für die Zukunft von Streamingkanälen stellt sich hiermit möglicherweise eine Kehrtwende ein, da möglicherweise die rechtliche Lage diesbezüglich sich der neuen medialen Entwicklung anpassen könnte.


    Wie seht ihr das ganze? Seht ihr hier drin eine Chance für das Medium des Streamings oder eher eine unnötige rechtliche Reglementierung, die jetzt allen Streamern auferlegt werden könnte?


    Quelle: Spieletipps

  • Ich finde es auch echt gut, dass er eine Lizenz bekommen hat. Da heutzutage immer mehr Streams geschaut werden, muss dort auch immer mehr geprüft werden.


    Gerade zum Thema Jugendschutz haben solch große Kanäle auch eine Pflicht gegenüber ihren Viewern.

    Und wer ein solch großes Projekt am laufen hat und damit auch Geld verdient, sollte auch selbst an einer Rundfunklizenz interessiert sein.

  • Nun hat Gronkh es geschafft, eben diese Rundfunklizenz der zuständigen Landesmedienanstalt NRW zu erhalten

    Ich weiß nicht, ob er es geschafft hat oder sich dem "gebeugt" hat.


    Effektiv habe ich mitbekommen, dass er stark dagegen gekämpft hat dieses überhaupt machen zu müssen, diesen Kampf aber nun verloren oder aufgegeben hat. Genaueres hat er ja nicht veröffentlicht.

    Erik "Gronkh" Range wollte das allerdings nicht hinnehmen und kündigte damals an, gegen diese Regelung zu kämpfen. Der YouTuber wollte zweifellos einen Präzedenzfall schaffen, um klarzustellen, dass Internet nicht viel mit klassischen Medien wie TV und Radio zu tun hat und sich durch andere Dynamiken auszeichnet.

    „Wer glaubt, er könne mich töten, der soll es ruhig versuchen.
    Man weiß, wo ich zu finden bin. Und wenn jemand Frieden will, bin ich jederzeit bereit, zuzuhören.“

    Al Capone